Renate, Christian und Adrian

Drei wunderbare Geschöpfe - wie könnten Kinder anders sein? Vor allem, wenn sie ihre Spätteenie-Allüren zum Besten geben und einem dabei - nicht einmal immer ungern - an die eigenen Spleens erinnern. Neben dem, was wir als Familie gemeinsam durchstehen, aneinander und miteinander, stehen wir durch dick und dünn zusammen. 

 

Das Jahr 2009 war das grosse Auszugsjahr. Renate und Christian sind beide ausgezogen und in eigene Wohnungen eingezogen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben wir ihren Auszug begleitet. Um so mehr freuen wir uns darüber, wie sie ihr Leben anpacken und den eigenen Weg gehen. 

 

Und weiter gehen die Veränderungen. Adi und Renate sind beide am Bauernleben interessiert. Jedes mit den ganz persönlichen Vorlieben. Adi ist ein Traktorenfan, am liebsten hat er die ganz "Alten". Renate macht sich immer mehr Gedanken, wie eine nachhaltige Bewirtschaftung unseres Hofes zu bewerkstelligen wäre. Schön, dem allem zuzuschauen.

 

Der nachfolgende Text von Khalil Gibran bewegt uns immer wieder:

 

 

Von den Kindern

 

Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber. Sie kommen durch euch, aber nicht von euch. Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht. Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen, denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, dass ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen. Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen. Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.

 

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden. Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen. Lasst eure Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein; denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.